Muri qualifiziert sich zur Europameisterschaft im Opti
Vom 12.05. bis zum 16.05.10 fand in Warnemünde die Ausscheidungsregatta für die Welt- und Europameisterschaft im Opti statt, an der nur die besten 80 Segler/innen aus Deutschland teilnehmen durften.
Nach der Eröffnung am Donnerstag früh wurde die erste Wettfahrt pünktlich um 11.00 Uhr gestartet. Bei 2-3 Windstärken aus Nordwest, Seewelle und Strom konnten 3 Wettfahrten gesegelt werden. Die schiefe Startline führte nicht nur zu einigen Frühstarts, sondern machte vor allem Freddie zu schaffen. Um 16.30 Uhr sind wir wieder im Hafen angekommen.
Gleich nach dem Abendessen folgte die Nachbesprechung, Schwerpunkt Start und danach ab ins Bett, denn morgen um 10.00 Uhr ist Start zur ersten von 4 Tageswettfahrten.
Der Zwischenstand nach 3 Wettfahrten:
10. Muriel Schröder, 13. Julian Patrunky, 14. Frederick Eichhorst, 22. Jonas Nelle
Am Freitag wehte der Wind eisig mit 3-4 Windstärken wieder aus Nordwest, mittleren Seegang und wieder Strom. Pünktlich konnte der erste Start nicht erfolgen, weil die
Wettfahrtleitung die Starttonne an Land vergessen hat. Gleich am Anfang lag Freud und Leid ganz dicht zusammen. Nach einem perfekten Start konnte Freddie die Wettfahrt gewinnen und Julian wurde wegen Frühstart disqualifiziert (BFD). Mit den besseren Start gelangen auch in den nächsten Wettfahrten TOP Ergebnisse 5. Wettfahrt 2. Muri, 8. Freddie; 6. Wettfahrt 5. Jonas und 7. Wettfahrt 11. Freddie.
Nach 7 Stunden auf dem Wasser bei eisigen Temperaturen freute sich jeder auf den Hafen bzw. eine warme Dusche.
Der Zwischenstand nach 7 Wettfahrten:
10. Frederick Eichhorst, 11. Muriel Schröder, 16. Jonas Nelle, 32. Julian Patrunky
Nächster Start am Samstag um 10.00 Uhr…von wegen. Startverschiebung an Land. Es herrschten wieder eisige Temperaturen, Dauerregen, Windstärke 6 und 2,5m Welle. Bereits um 12.30 Uhr entschied der Wettfahrtleiter aufgrund einer Sturmwarnung nicht mehr zu segeln. Nach etwas Überzeugungsarbeit bei Freddie und Jonas schlossen wir uns anderen Trainingsgruppen an und nutzten die Möglichkeit zum Training bei diesen Extrembedingungen. Nach 1,5 Stunden fuhren wir zurück im Hafen, um Kräfte für morgen zu schonen und mit der Erkenntnis ein bis zwei Wettfahrten wären möglich gewesen.
Sonntag, letzter Tag und wieder eisige Temperaturen, Dauerregen, Sturm und riesige Wellen.
Vor allem Freddie brauchte unbedingt noch eine Wettfahrt, denn nur 4 Punkte trennen ihn vom ersehnten Platz zur Europameisterschaft.
Aber alles Hoffen half nichts. Die Wettfahrtleitung hat 6-7 Windstärken und 3m Welle gemessen und da auch an eine Verankerung des Startschiffes und der Tonnen nicht zu denken war, wurde die WMA/EMA um 10.00 Uhr beendet. Wieder einmal war Freud und Leid ganz dicht beisammen.
Muri qualifiziert sich als bestes Mädchen zur Europameisterschaft und Freddie
verpasst diese um 4 Punkte bei 7 Wettfahrten.
Glückwunsch an Muri, die gleichzeitig in die Jüngsten-Nationalmannschaft des Sailing Team Germany berufen wurde und Freddie Kopf hoch.
Ihr habt alle eine ganz, ganz starke Leistung gezeigt und als eine der Jüngsten wird spätestens im nächsten Jahr eure Stunde schlagen.
Hier das Endergebnis der WMA/EMA mit den besten 80 Seglern:
10. Frederick Eichhorst
11. Muriel Schröder
16. Jonas Nelle
32. Julian Patrunky


