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Projekt Jugendhaus im PYC

Es sollte uns ein Anliegen sein, in die Zukunft zu sehen und den

Potsdamer Yacht Club weiter zu entwickeln.

 

Dabei gilt es besonders, die Rahmenbedingungen unserer Jugendarbeit so gut

wie möglich zu verbessern.

Die Jugend ist unsere Zukunft!

Hier können wir neue Impulse setzen.

 

Die Arbeit, die unsere Sekretärin und die Trainer zu tun haben, wird unter den

derzeitigen räumlichen Gegebenheiten immer schwieriger.

Deren Aufgaben sind unter diesen Umständen nicht mehr effektiv zu lösen.

Kurz gesagt, sie behindern sich gegenseitig.

 

Es ist darum eine zwingende Notwendigkeit, unserer Jugendarbeit und der Administration bessere Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten.

Ebenfalls muss der Notwendigkeit einer Behindertentoilette im

Potsdamer Yacht Club Rechnung getragen werden. (Der Zugang für Behinderte

von unserem Hof auf die Terrasse und damit zu den Clubräumen soll durch einen

Aufzug an der Westtreppe der Terrasse ermöglicht werden.)

 

Das vorhandene Jugendhaus ist, abgesehen davon, dass es keine Zierde auf

unserem Gelände darstellt, in keinem guten Zustand.

Manch einer wundert sich, warum sich unsere Mitglieder in einem so attraktiven Clubhaus aufhalten, während wir unseren Kindern und Jugendlichen nur so ein hässliches Häuschen für ihre Ausbildung und ihre

Zusammenkünfte zur Verfügung stellen.

Die Unattraktivität des jetzigen Jugendhauses ist sicher auch ein Grund

dafür, dass kaum ein Clubmitglied , das nicht in die Jugendarbeit

eingebunden ist, jemals dieses Gebäude betreten hat.

 

Um diesem Makel in unserem Potsdamer Yacht Club abzuhelfen, wurde im

Vorstand beschlossen, der Mitgliedschaft ein neues bauliches Konzept für

die Jugendarbeit und die Administration vorzustellen.

 

Das Architekturbüro Rave, das den Potsdamer Yacht Club seit vielen Jahren bei

Bauten und Umbauten begleitet hat, wurde gebeten, dafür einen Entwurf zu

erarbeiten.

 

Das Jugendhaus wird abgerissen.

 

 

Der neu zu erstellende Bau hat zwei Stockwerke und auf dem Flachdach eine

Sonnenterrasse.

 

Im Sockelgeschoss befinden sich ein größerer und ein kleinerer Schulungsraum,

wobei der größere Raum als Multifunktionsraum eingerichtet werden soll.

Außerdem sind die üblichen sanitären Einrichtungen und eine Garderobe vorgesehen.

 

Im oberen Geschoss wird das Clubsekretariat und ein Arbeitszimmer für die Trainer

eingerichtet. Hier ist neben den üblichen sanitären Einrichtungen eine

Behindertentoilette vorgesehen.

Von diesem Geschoss führt ein barrierefreier Zugang zu Clubterrasse.

 

Die Grundfläche des Neubaus entspricht im Wesentlichen der des Jugendhauses,

wie es jetzt ist.

 

Durch den Neubau entfällt die östliche Treppe zur Clubterrasse.

Die Clubterrasse wird über die Treppe, die zum oberen Geschoss des

Neubaus geht, zu erreichen sein.

(Durch den Abbau der jetzigen östliche Treppe entfallen die unter dieser Treppe

liegenden Damenduschen. Sie werden in den Sanitär- und Umkleideräumen für

die Damen an anderer Stelle installiert.)

 

Von der abschüssigen Straße, die auf den Hof unseres Grundstücks führt, wird

über einen Brückengang direkt das obere Geschoss des Neubaus und die

Clubterrasse zu erreichen sein.

 

In dem Entwurf des Büro Rave sind alle diese vorgegebenen Kriterien enthalten.

 

Das nach Osten hin vom Clubhaus etwas abgesetzte Gebäude hat einen eigenen

und auch zeitgemäßen Ausdruck.

Gleichwohl sieht es neben dem Clubhaus nicht wie ein Fremdkörper aus.

Seine Ästhetik beruht auf klaren Linien und Fassaden.

Die Sprache dieser Architektur verbindet eine angenehme Bescheidenheit der Form

mit einer besonderen Ästhetik und ist in seiner Modernität eben ein echtes

 

 

Jugendhaus

 

gez.: C. Hardenberg, Vorsitzender

 

 

Die Unterlagen zur Information in der aktuellen Version finden Sie hier als Download (2,6 MB)